• A
  • Amenorrhoe

    Man spricht von einer Amenorrhö, wenn die Periode über mehrere Zyklen ausbleibt. Ursache können bestimmte Erkrankungen, starkes Über- bzw. Untergewicht und psychische oder physische Belastungen sein. So kann auch bei Leistungssportlerinnen die Periode ausfallen.

  • Abbruchblutung

    Damit bezeichnet man die leichte Blutung aus der Gebärmutterschleimhaut, die nach dem Absetzen von Geschlechtshormonen wie zum Beispiel Östrogen oder Progesteron auftritt. Mit einer Abbruchblutung muss man daher auch bei Absetzen der Pille rechnen.

  • Adnexe

    Adnex ist der Fachbegriff für alle mit der Gebärmutter verbundenen Teile der weiblichen Geschlechtsorgane. Mit anderen Worten: Die Eierstöcke und die Eileiter.

  • B
  • Barrieremethoden

    Barrieremethoden sind mechanische Lösungen zur Empfängnisverhütung. D.h. um zu verhindern, dass männliche Spermien zur weiblichen Eizelle vordringen werden physikalische Hindernisse eingesetzt. Die bewährtesten Barrieremethoden sind Kondom oder Diaphragma.

  • Basaltemperatur

    Die Basaltemperatur ist die Körpertemperatur im Ruhezustand vor dem morgendlichen Aufstehen. Mit ihrer Hilfe bzw. mit Hilfe der sich daraus ergebenden Temperaturkurve können die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage ermittelt werden. Vor allem bei Kinderwunsch sind diese Daten ein wertvolles diagnostisches Hilfsmittel.

  • C
  • Coitus interruptus

    Dieser lateinische Begriff steht für "unterbrochenen Geschlechtsverkehr". Beim Coitus interruptus unterbricht der Mann kurz vor dem Samenerguss den Geschlechtsverkehr, indem er den Penis aus der Scheide zieht.

  • Cervix

    Cervix ist der Fachbegriff für den Gebärmutterhals, der die Verbindung zwischen Gebärmutter und Scheide bildet. Die engste Stelle - und praktisch der Abschluss - des Gebärmutterhalses ist der Muttermund.

  • Corpus Luteum

    Nach dem Eisprung, in der zweiten Zyklushälfte, entsteht aus dem Follikel der sogenannte Corpus Luteum, auch Gelbkörper genannt. Dieses regt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut an, damit sich eine befruchtete Eizelle einnisten kann.

  • Chemische Verhütung

    Es gibt diverse Verhütungsmittel, die auf chemischer Basis hergestellt werden. Dazu gehören Gels, Cremes, Zäpfchen, Schaum, Schwämmchen und Vaginaltabletten. Diese Mittel werden in die Scheide eingeführt, um eingedrungene Spermien zu „deaktivieren“. Sie töten Spermien entweder ab, machen sie bewegungsunfähig oder bilden eine undurchdringliche Barriere. Vorteile dieser Verhütungsmethode sind, dass sie nur bei Bedarf eingesetzt werden muss, nicht in den Hormonhaushalt eingreift und rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist. Nachteilig ist, dass diese Methode unsicher ist und nicht vor Krankheiten schützt.

  • D
  • Drospirenon

    Drospirenon ist ein synthetisches Gestagen, das dem natürlichen Hormon Progesteron ähnelt. Es ist oft in Pillen-Fabrikaten der 3. Generation enthalten. Drospirenon hilft angeblich bei unreiner Haut und verhindert angeblich die bei Einnahme der Pille häufig auftretende Gewichtszunahme durch Flüssigkeitseinlagerungen. Drospirenon steht allerdings im Verdacht Thrombosen und Embolien auszulösen.

  • Desogestrel

    Desogestrel ist ein synthetisches Gestagen, das als hormonelles Verhütungsmittel verwendet wird. Östrogenfreie Minipillen sind z.B. reine Gestagen-Pillen. Durch sie werden Gebärmutterschleimhaut sowie Schleimpfropf am Muttermund verändert und der Eisprung unterdrückt. Desogestrel-Tabletten können im Unterschied zu anderen Pillen auch während der Stillzeit und bei einer Östrogenunverträglichkeit verwendet werden.

  • Dysmenorrhoe

    Dysmenorrhoe ist der Fachbegriff für eine schmerzhafte Monatsblutung.

  • Diaphragma

    Das Diaphragma, auch Scheidenpessar genannt, ist ein mechanisches Verhütungsmittel aus Gummi, Silikon oder Latex. Es wird vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingelegt und verhindert, dass Spermien in die Gebärmutter gelangen.

  • E
  • Eisprung

    Mit dem Eisprung, auch Follikelsprung oder Ovulation genannt, ist die Ausstoßung der reifen Eizelle aus dem Eierstock gemeint. Er findet normalerweise zwischen dem 11. und 16. Tag des Zyklus statt. Wird das Ei nicht innerhalb von 24 Stunden nach dem Eisprung befruchtet, stirbt es ab.

  • Endometrium

    Endometrium ist der Fachbegriff für Gebärmutterschleimhaut. Diese dünne, rosafarbene Schleimhaut kleidet das Innere der Gebärmutter aus und macht die Einnistung einer befruchteten Eizelle möglich. Findet keine Befruchtung statt, wird die obere Schicht der Gebärmutterschleimhaut mit der Monatsblutung abgestoßen.

  • Eierstock

    Der auch Ovar genannte Eierstock bezeichnet die weibliche Keimdrüse und damit die "Geburtsstätte" der weiblichen Eizellen. Zu Beginn ihrer Fruchtbarkeit hat eine Frau etwa 400.000 Eizellen. Die Anzahl nimmt im Laufe des Lebens kontinuierlich ab bis die Eierstöcke nach den Wechseljahren ihre Aktivität ganz einstellen. In den Ovarien werden zudem die weiblichen Geschlechtshormone, d.h. Östrogene und Gestagene produziert. Sie regeln den Zyklus und beeinflussen zahlreiche andere Prozesse im weiblichen Körper.

  • Ejakulat

    Ejakulat ist der Fachbegriff für Samenerguss. Er bezeichnet die Samenflüssigkeit, die beim Orgasmus des Mannes ausgespritzt wird.

  • Entzugsblutung

    Entzugsblutung ist ein anderer Begriff für Abbruchblutung. Es handelt sich dabei um eine leichte Blutung aus der Gebärmutterschleimhaut infolge von Östrogen- oder Progesteron-Entzug, z.B. nach Absetzen von Hormonpräparaten wie der Pille. Dadurch wird der Gestagen-Spiegel abgesenkt und genau wie beim natürlichen Zyklus denkt der Körper, er müsse die Gebärmutterschleimhaut jetzt abstoßen. Da man z.B. bei Einnahme der Pille aber keine Östrogenphase hat, ist die Schleimhaut oft meist gering aufgebaut, daher fällt diese Blutung eher schwach aus.

  • Eileiter

    Die Eileiter verbinden die Eierstöcke mit der Gebärmutter. Sie sind etwa 15 cm lang und haben bis zu 1 cm Durchmesser. Im Eileiter findet die Befruchtung des reifen Eis mit dem männlichen Spermium statt.

  • Endometriose

    Bei einer Endometriose handelt es sich um gutartige Gewebe-Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut. Diese siedeln sich außerhalb der Gebärmutter, vor allem auch in benachbarten Organen wie Bauch, Becken oder Eileiter an. Diese Wucherungen wachsen – ebenso wie die Gebärmutterschleimhaut – während des Zyklus. Dabei können Schmerzen, erschwerte Stuhlentleerung und Blasenfunktionsstörungen auftreten. Zur Therapie werden oft Hormon-Präparate verschrieben.

  • F
  • Fertilität

    Die Fertilität bezeichnet die Fähigkeit eines Organismus zur Fortpflanzung. Dieser Zustand beginnt mit der Pubertät und endet bei Frauen mit den Wechseljahren. Männer können bis ins hohe Alter zeugungsfähig bleiben.

  • Frühschwangerschaft

    Die Frühschwangerschaft ist definiert als ein Zeitraum von nicht mehr als 14 Wochen ab dem ersten Tag der letzten Menstruation. Diese ersten drei Schwangerschafts-Monate sind die kritische Phase. In dieser Phase werden die Organe gebildet. In der zwölften Woche sind alle Organe angelegt. Der Fötus ist dann circa sieben Zentimeter groß und etwa vierzehn Gramm schwer.

  • Femidom

    Das Frauenkondom, kurz Femidom genannt, ist eine elastische, reißfeste Kunststoff-Hülle mit 17 - 18 cm) Länge und einem flexiblen Plastikring an beiden Enden. Es wird in die Vagina eingesetzt, indem man einen der Plastikringe zusammendrückt und in die Scheide einführt. Der Ring am anderen Ende bleibt außerhalb der Vagina und fixiert das Femidom an seinem Platz.

  • Follikel

    Die weibliche Eizelle mit der sie umgebenden Zellschicht in den Eierstöcken wird als Follikel bezeichnet.

  • FSH

    FSH ist die Abkürzung für Follikel stimulierendes Hormon. Es spielt zusammen mit dem luteinisierenden Hormon (LH) eine wichtige Rolle bei der Regulation des weiblichen Zyklus. Es wird in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) im Gehirn gebildet und regt die Reifung des Eis im Eierstock an, indem es die Produktion von Östrogenen im Eierstock und beim Mann die Spermienbildung anregt.

  • Fertile Fenster

    Als fertiles Fenster bezeichnet man die Tage des weiblichen Zyklus, an denen eine Frau schwanger werden kann. Dieses Fenster ist nicht besonders groß: Eine Eizelle ist rund 18 bis 24 Stunden pro Zyklus befruchtungsfähig. Spermien sind dagegen maximal fünf Tage befruchtungsfähig. Pro Zyklus kann eine Frau daher nur an rund sechs Tagen schwanger werden.

  • Fötus

    Dies ist die Fachbezeichnung für einen Embryo ab dem dritten Monat der Schwangerschaft. Ab diesem Zeitpunkt sind alle Organe fertig ausgebildet.

  • G
  • Gebärmutterschleimhaut

    Die Gebärmutterschleimhaut (auch: Endometrium) ist eine dünne, rosafarbene Schleimhaut, die das Innere der Gebärmutter auskleidet. Sie macht die Einnistung einer befruchteten Eizelle möglich. Findet keine Befruchtung statt, wird die obere Schicht der Gebärmutterschleimhaut mit der Monatsblutung abgestoßen.

  • Gelbkörperschwäche

    Bei einer Gelbkörperschwäche (auch Luteal-Insuffizienz genannt) wird der Gelbkörper nach dem Eisprung nur unzureichend ausgebildet. Dadurch wird die Einnistung einer befruchteten Eizelle erschwert und der Erhalt der Schwangerschaft gefährdet. Die Gelbkörperschwäche ist eine der häufigsten Ursachen bei unerfülltem Kinderwunsch, bleibt jedoch häufig unbehandelt. Ein Zykluscomputer liefert die entscheiden Daten, um diese Funktionsstörung effektiv behandeln zu können.

  • Gebärmutter

    Die Gebärmutter, auch Uterus genannt, ist ein etwa sieben bis acht Zentimeter langer, birnenförmiger Muskel, in dessen oberes Ende die beiden Eileiter münden. In der Gebärmutter reifen befruchtete Eizellen zum Embryo heran.

  • Gelbkörper

    Nach dem Eisprung, in der zweiten Zyklushälfte, bildet der weibliche Organismus den sogenannten Gelbkörper. Dieser regt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut an, damit sich eine befruchtete Eizelle einnisten kann.

  • Gestagen

    Gestagene gehören zu den weiblichen Geschlechtshormonen. Das körpereigene Gestagen ist das Progesteron, das im Verlauf des Monatszyklus in unterschiedlichen Mengen produziert wird. Auch Antibabypillen enthalten Gestagene.

  • Gebärmutterhals

    Der Gebärmutterhals, auch Zervix oder Cervix, bezeichnet die Verbindung zwischen Gebärmutterkörper (Corpus uteri) und der Scheide (Vagina), an dessen unterem Ende der Muttermund liegt.

  • Gelbkörperhormon

    Die Gelbkörperhormone (Gestagene) sind eine der wichtigsten Hormongruppen der weiblichen Sexualhormone. Sie dienen dazu, die Gebärmutterschleimhaut auf das befruchtete Ei so vorzubereiten, dass es sich in der Gebärmutter einnisten kann.

  • Gravidität

    Gravidität ist die lateinische Bezeichnung für Schwangerschaft.

  • H
  • Hormonelle Verhütung

    Hormonelle Verhütungsmittel enthalten künstlich hergestellte Hormone, die in ihrer Wirkung mit den körpereigenen weiblichen Geschlechtshormonen annähernd identisch sind. Hinsichtlich der Dosierung und Anwendung gibt es bei den hormonellen Verhütungsmethoden viele Unterschiede.

  • Hochlage

    Innerhalb eines Zyklus wechselt das Temperaturniveau des weiblichen Organismus. In der ersten Zyklushälfte ist die Basaltemperatur etwas niedriger, daher wird diese Phase auch Tieflage genannt. In der zweiten Zyklushälfte um den Eisprung steigt diese um 0,2 bis 0,5 Grad an. Diese zweite Phase, die bis zur nächsten Menstruation andauert nennt man Hochlage. Die Ursache hierfür ist das Hormon Progesteron, das in der zweiten Zyklusphase vom Gelbkörper produziert wird und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut anregt. Man geht davon aus, dass der Eisprung etwa zwei Tage vor dem Temperaturanstieg, bis zu einem Tag danach stattfindet. Wenn die Hochlage mehr als 18 Tage konstant bleibt und keine Periode einsetzt, kann man davon ausgehen, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Damit ist die Hochlage ein wichtiger Wert für alle, die eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege begünstigen wollen.

  • Hormonspirale

    Die Hormonspirale ist ein Langzeitverhütungsmittel, das in die Gebärmutter eingesetzt wird und "lokal" kontinuierlich geringe Mengen eines Gestagens freisetzt. Die Spirale kann bei guter Verträglichkeit 3 - 5 Jahre im Körper bleiben.

  • Hormonelle Stimulation

    Damit ist die Verabreichung niedrig dosierter Hormonpräparate gemeint, die bei Frauen mit Zyklusproblemen das Reifen der Eizellen anregen sollen. Die hormonelle Stimulation beginnt meist ab dem dritten Zyklustag. Etwa ab dem achten Zyklustag wird dann mit einer Ultraschallkontrolle und einer Blutentnahme der Hormonspiegel gemessen. Haben sich Follikel gebildet, wird der Eisprung künstlich mit einer weiteren Hormonspritze ausgelöst. Nach der Auslösung wird der Geschlechtsverkehr „verordnet“ – sofern nicht zu viele Eizellen gleichzeitig herangereift sind und eine gesunde Schwangerschaft gefährdet ist. Sollten die Eierstöcke auf diese Stimulation nicht reagieren, wird die Behandlung meist mit Hormonen aus der Hirnanhangdrüse (Gonadotropinen), dem follikelstimulierenden Hormon (FSH) oder dem luteinisierenden Hormon (LH) fortgesetzt. Diese Hormone regen die Entwicklung der Follikel in den Eierstöcken direkt an. Die Kosten für diese Form der Hormontherapie werden in den meisten Fällen von der Krankenkasse getragen. Durchschnittlich werden 40 Prozent der behandelten Frauen mit dieser Methode erfolgreich schwanger, die meisten allerdings erst nach vier bis sechs Behandlungszyklen. Die Mehrlingswahrscheinlichkeit ist bei dieser Therapie recht hoch.

  • I
  • Interruptio

    Interruptio ist der Fachbegriff für Schwangerschaftsabbruch oder Abtreibung. Eine legale Abtreibung wird heute medikamentös oder chirurgisch (Absaugmethode) durchgeführt.

  • Intraauterinpessar

    Der T-förmige Intrauterinpessar - zu deutsch Spirale - wird zur Empfängnisverhütung in die Gebärmutter eingesetzt. Neben der hormonfreien Kupferspirale gibt es noch die sogenannte Hormonspirale. Anders als die Kupferspirale besteht Letztere aus Plastik und gibt anstelle von Kupfer-Ionen empfängnisverhütende Hormone ab.

  • J
      • K
      • Koitus

        Koitus ist der Fachbegriff für Geschlechtsverkehr – oder auch Geschlechtsakt, Kopulation, Kohabitation, Beischlaf. Er bezeichnet die sexuelle Vereinigung beider Geschlechter, bei der der Mann den erigierten Penis in die Vagina der Frau einführt (Vaginalverkehr).

      • Kontrazeption

        Kontrazeption ist ein Fachausdruck für Empfängnis- oder Schwangerschaftsverhütung.

      • Klimakterium

        In die Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, kommen Frauen zwischen 40 und Mitte 50. Mit nachlassender Aktivität der Eierstöcke sinkt die Hormonproduktion, bis keine Eizellen mehr heranreifen und der Zustand der Unfruchtbarkeit erreicht ist. Dieser Prozess löst häufig körperliche oder seelische Beschwerden unterschiedlicher Ausprägung aus, die mit Einnahme von künstlichen Hormonen gelindert werden, aber auch gravierende Nebenwirkungen haben können.

      • Koitus interruptus

        Der Koitus interruptus wird in Bibel und Koran empfohlen und zählt damit zu den ältesten Verhütungsmethoden. Auch heute noch nutzen viele Menschen diese, recht unsichere, Form der Verhütung. Dabei zieht der Mann rechtzeitig vor dem Orgasmus den Penis aus der Scheide und ejakuliert außerhalb des weiblichen Körpers, um eine Schwangerschaft zu verhindern.

      • Kupferspirale

        Die Kupferspirale ist ein hormonfreies Verhütungsmittel, das in die Gebärmutter eingesetzt wird und durch die Abgabe von Kupfer-Ionen 3 - 5 Jahre lang empfängnisverhütend wirkt. Man bezeichnet die Kupferspirale auch als Intrauterinpessar.

      • Knaus-Ogino-Methode

        Diese sogenannte Kalendermethode wurde in den 30er Jahren vom österreichischen Arzt Knaus und seinem japanischen Kollegen Ogino entwickelt. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass der Eisprung etwa in der Mitte eines Zyklus stattfindet. Weil der weibliche Zyklus einer Frau aber Schwankungen unterliegt und nicht immer exakt gleich lang ist, sieht die Knaus-Ogino-Methode die genaue Protokollierung des Zyklus über mindestens sechs Monate - am besten über ein ganzes Jahr - vor. Die Aufzeichnungen sollen immer mit dem ersten Tag einer Menstruation beginnen und den Beginn sowie Länge der Blutung ausweisen. Ebenfalls notiert werden müssen körperliche Veränderungen, Stress und Krankheiten, Operationen, Medikamenteneinnahmen und Diäten sowie Reisen mit Zeitverschiebungen, denn alle diese Faktoren können den Zyklus beeinflussen.

      • Kondom

        Kondome, auch Präservative genannt, sind hauchdünne, sehr reißfeste und wasserdichte Hüllen aus Silikon oder Kautschuk. Sie stellen eine Barriere für Spermien dar und bieten als eine der wenigen Verhütungsmittel einen wirksamen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

      • L
      • Libido

        Der Begriff Libido stammt eigentlich aus der Psychoanalyse und bezeichnet jene psychische Energie, die mit den Trieben der Sexualität verknüpft ist. Mittlerweile wird der Begriff aber vorwiegend als Synonym für sexuelle Lust und Begehren verwendet.

      • LH

        LH ist die Abkürzung für luteinisierendes Hormon. LH zählt zu den Hormonen, die die Fortpflanzung regeln. Bei der Frau stimuliert es den Eisprung und die Gelbkörperbildung. Deshalb steigt der LH-Spiegel in der Zyklusmitte an.

      • Lea Contraceptivum

        Lea ist eine Weiterentwicklung des Diaphragmas und kann vom Nutzer selbst eingesetzt werden.

      • M
      • Mittlerer Temperaturanstieg

        Innerhalb eines Zyklus wechselt das Temperaturniveau des weiblichen Organismus. In der ersten Zyklushälfte ist die Basaltemperatur etwas niedriger, daher wird diese Phase auch Tieflage genannt. In der zweiten Zyklushälfte um den Eisprung steigt diese um 0,2 bis 0,5 Grad an. Dieser Wert wird als mittlerer Temperaturanstieg bezeichnet. Die Ursache hierfür ist das Hormon Progesteron, das in der zweiten Zyklusphase vom Gelbkörper produziert wird und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut anregt. Man geht davon aus, dass der Eisprung etwa zwei Tage vor dem Temperaturanstieg, bis zu einem Tag danach stattfindet. Wenn die Hochlage mehr als 18 Tage konstant bleibt und keine Periode einsetzt, kann man davon ausgehen, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Damit ist die Hochlage ein wichtiger Wert für alle, die eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege begünstigen wollen.

      • Mechanische Verhütungsmethode

        Als mechanische Verhütung bezeichnet man all jene Methoden die das Eindringen von Spermien in die Gebärmutter verhindern. Das Kondom gilt als das klassische und bekannteste mechanische Verhütungsmittel. Das hat seinen Grund: Kondome müssen nur bei Bedarf angewendet werden, greifen nicht in den Hormonhaushalt ein und sind vergleichsweise sicher. Parallel schützen sie vor Infektionen. Zu den weiteren mechanischen Verhütungsmethoden zählen Femidom, Kupferspirale, Diaphragma, Lea Contraceptivum und Portiokappe.

      • Menopause

        Die letzte Regelblutung einer Frau wird Menopause genannt. Ursache ist ein Nachlassen der hormonellen Aktivität der Eierstöcke. Nach Eintritt der Menopause sind Frauen nicht mehr fruchtbar.

      • Mittelblutung

        Mittelblutungen sind Schmierblutungen während des Eisprungs, also in der Zyklusmitte. Die Ursache: Bis zum Eisprung hat sich die Gebärmutterschleimhaut unter der Wirkung von Östrogen aufgebaut. Kurz vor dem Eisprung fällt der Östrogenspiegel steil ab. Das kann zu einer leichten Absonderung von Schleimhaut und Blut führen, die grundsätzlich harmlos ist. Körperlicher und seelischer Stress kann solche Zwischenblutungen allerdings verstärken. Bei häufig auftretenden Mittelblutungen sollten betroffene Frauen daher vorsorglich einen Arzt aufsuchen.

      • Myom

        Bei Myomen handelt es sich um gutartige Wucherungen in der Gebärmutter. Diese können an verschiedenen Stellen entstehen, etwa in der Gebärmutterwand, an ihrer Außenseite oder in den Bändern, die das Organ halten. Die Entstehung der Wucherungen ist nicht eindeutig geklärt. Bei Beschwerden können diese entfernt werden, müssen aber nicht.

      • Menstruation

        Menstruation ist der Fachbegriff für die Regel, Tage oder Periode der Frau. Der Grund für die Menstruation ist die Abstoßung der oberen Schicht der Gebärmutterschleimhaut, die bei unbefruchteter Eizelle alle 21 bis 35 Tage erfolgt und drei bis sieben Tage dauert.

      • Menarche

        Als Menarche wir die erste Monatsblutung einer Frau bezeichnet. Ab diesem Zeitpunkt können Frauen Kinder bekommen.

      • N
      • NFP

        NFP ist die Abkürzung für den Begriff „Natürliche Familienplanung“ durch Bestimmung der fruchtbaren Tage. Bei NFP wird die Temperatur gemessen und der Zervixschleim beobachtet. Diese verändern sich nach ganz bestimmten Mustern, wenn der Eisprung stattfindet. Diese Form der Zykluskontrolle nennt man auch symptothermale Methode. NFP kann das Schwangerwerden auf natürlichem Weg beschleunigen bzw. begünstigen. Aktuelle Untersuchungen haben ergeben, das mit gezielter Beobachtung des Zyklusgeschehens 81 % aller Paare innerhalb von 6 Monaten schwanger werden. Nach einem Jahr sind es bereits 92 %. Im Gegensatz dazu klappt es nur bei 60 % der Frauen innerhalb von 6 Monaten, wenn diese es einfach drauf ankommen lassen (Quelle: NFP Heute, Springer Verlag). NFP kann nicht nur bei Kinderwunsch, sondern auch zur Verhütung eingesetzt werden.

        • O
        • Ovarien

          Mit dem Begriff Ovarien werden die weiblichen Eierstöcke bezeichnet. Es handelt sich dabei um die weibliche Keimdrüse und damit die "Geburtsstätte" der weiblichen Eizellen. Zu Beginn ihrer Fruchtbarkeit hat eine Frau etwa 400.000 Eizellen. Die Anzahl nimmt im Laufe des Lebens kontinuierlich ab bis die Eierstöcke nach den Wechseljahren die Aktivität ganz einstellen. In den Ovarien werden zudem die weiblichen Geschlechtshormone, d.h. Östrogene und Gestagene produziert. Sie regeln den Zyklus und beeinflussen zahlreiche andere Prozesse im weiblichen Körper.

        • Ovulation

          Mit der Ovulation, auch Follikelsprung oder Eisprung genannt, ist die Ausstoßung der reifen Eizelle aus dem Eierstock gemeint. Er findet normalerweise zwischen dem 11. und 16. Tag des Zyklus statt. Wird das Ei nicht innerhalb von 24 Stunden nach dem Eisprung befruchtet, stirbt es ab.

        • Östrogen

          Östrogene (auch: Estrogene oder Follikelhormone) sind eine der wichtigsten Hormongruppen der weiblichen Sexualhormone. Sie beeinflussen die weiblichen Geschlechtsmerkmale und steuern den Zyklus.

        • Ovulationstest

          Ein Ovulationstest - auch LH-Test genannt - ist ein Urintest, um die Konzentration des Hormons LH im Blut nachzuweisen. Kurz vor dem Eisprung steigt die Konzentration des LH-Hormons im Blut an, was ein deutliches Indiz für einen bevorstehenden Eisprung ist. Ein LH-Test wird dazu eingesetzt das Timing des Geschlechtsverkehrs auf den Zeitpunkt des Eisprungs auszurichten, um eine Schwangerschaft zu begünstigen.

        • Orale Kontrazeptiva

          Die Pille heißt auf Fachsprache orales Kontrazeptivum Pille. Denn diese hormonalen Verhütungsmittel gelangen über den Mund in den Körper. Sie enthalten entweder ein Östrogen sowie ein Gestagen oder nur ein Gestagen und müssen in der Regel einmal täglich in einem definierten monatlichen Rhythmus eingenommen werden.

           

        • P
        • Portiokappe

          Die Portiokappe funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie das Diaphragma bzw. der Pessar, wird aber nicht vor der Gebärmutter platziert, sondern direkt über den Gebärmutterhals gestülpt. Er besteht aus Plastik oder Hartgummi und muss zusammen mit einem chemischem Verhütungsgel angewendet werden.

        • Pearl Index

          Der Pearl-Index beziffert das Maß der Sicherheit einer Verhütungsmethode. Er nennt die Zahl der Schwangerschaften, die laut Statistik eintreten, wenn hundert Frauen ein Jahr lang ein bestimmtes Verhütungsmittel anwenden. Je kleiner der Wert, desto sicherer die Methode. Zum Beispiel: Wenn 100 Frauen eine bestimmte Verhütungsmethode ein Jahr lang anwenden und eine Frau wird schwanger, dann ist der Pearl-Index dieser Methode 1,0. Die Pille hat einen Pearl-Index zwischen 0,1 und 0,9, die Spirale hat einen Pearl-Index zwischen 1 und 3. Mit einem Pearl-Index von 0,7 sind LADY-COMP/pearly Zykluscomputer vergleichbar mit der Pille und damit führend in der natürlichen Empfängnisregelung bzw. Schwangerschaftsplanung.

        • Präservativ

          Präservative, auch Kondom oder Gummi genannt, sind hauchdünne, reißfeste und wasserdichte Hüllen aus Silikon oder Kautschuk. Sie verhindern, dass Spermien in die Eileiter vordringen und auf ein reifes Ei treffen. Sie bieten als einziges Verhütungsmittel gleichzeitig einen wirksamen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

        • Progesteron

          Das Progesteron ist ein weibliches Sexualhormon aus der Gruppe der Gestagene (Gelbkörperhormone). Es dient dazu, die Gebärmutterschleimhaut auf das befruchtete Ei so vorzubereiten, dass es sich in der Gebärmutter einnisten kann.

        • Pessar

          Ein Pessar, auch Diaphragma genannt, ist ein mechanisches Verhütungsmittel aus Gummi, Silikon oder Latex. Er wird vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingelegt und verhindert, dass Spermien in die Gebärmutter gelangen.

        • Prämenstruelles Syndrom (PMS)

          Mit PMS, dem sogenannten prämenstruellen Syndrom, werden körperliche und psychische Beschwerden bezeichnet, die vor der Periode auftreten. Dazu gehören Spannungsgefühle in den Brüsten und im Unterbauch sowie Kopf- und Rückenschmerzen, aber auch Gereiztheit oder Erschöpfung.

        • Pille danach

          Die Einnahme der Pille danach ist eine Notfallmaßnahme. Durch ihre Einnahme können die fruchtbaren Tage bzw. der Eisprung nach hinten verschoben werden. Auf diese Weise kann die Entstehung einer Schwangerschaft verhindert werden.

        • Q
            • R
            • RU 486

              Bis zum Ende der zwölften Woche nach der Empfängnis (14. Schwangerschaftswoche) haben Frauen Zeit, sich gegen die Mutterschaft zu entscheiden. Denn so lange bleibt ein Schwangerschaftsabbruch straffrei (§ 218 StGB). Tritt dieser Fall ein, gibt es zwei Möglichkeiten: D en instrumentellen (Absaugen, meist mit Ausschabung) oder den medikamentösen Abbruch mit der Abtreibungspille Mifegyne® - auch RU 486 genannt. Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch ist allerdings nur in der Frühschwangerschaft wirksam und nur bis zur neunten Schwangerschaftswoche (also bis zum 63. Tag nach Beginn der letzten Monatsblutung) erlaubt. Vor dem Abbruch sind eine Beratung und anschließend drei Tage Wartezeit gesetzlich vorgeschrieben. Hersteller dürfen das Präparat nur an zugelassene Kliniken und Arztpraxen abgeben und es darf nur unter strenger ärztlicher Kontrolle eingenommen werden. Diese Form der Abtreibung erfordert keinen chirurgischer Eingriff und keine Narkose.

              • S
              • Spirale

                Die T-förmige Spirale, auch als Intrauterinpessar bekannt, wird zur Empfängnisverhütung in die Gebärmutter eingesetzt. Neben der hormonfreien Kupferspirale gibt es noch die sogenannte Hormonspirale. Anders als die Kupferspirale besteht letztere aus Plastik und gibt anstelle von Kupfer-Ionen empfängnisverhütende Hormone ab.

              • Symptothermale Methode

                Die symptothermale Methode ist eine hormonfreie Methode zur Bestimmung der fruchtbaren und unfruchtbaren Tage im Zyklus einer Frau. Sie versucht, den Eisprung zu ermitteln, indem die Temperatur gemessen und/oder der Zervixschleim oder der Muttermund beobachtet und nach verschiedenen Kriterien ausgewertet wird.

              • Schilddrüse

                Die Schilddrüse ist ein im Hals liegendes menschliches Organ, das sich als echte Fruchtbarkeitsblockade entpuppen kann. Mit ihren Hormonen steuert es lebenswichtige Vorgänge im ganzen Körper, darunter auch die Fruchtbarkeit und Fortpflanzung. Geraten die Schilddrüsenhormone aus dem Gleichgewicht, spielen auch die weiblichen Hormone verrückt: Eisprung und Regelblutung können dadurch nicht mehr normal ablaufen. Möchte eine Frau mit gestörter Schilddrüsenfunktion schwanger werden, kann das zu einem Problem werden. Vor allem eine Unterfunktion der Schilddrüse ist nachteilig, aber auch eine Überfunktion kann die Empfängnis und vor allem den Schwangerschaftsverlauf stören. Die Schilddrüsenfunktion sollte deshalb bei Kinderwunsch unbedingt per Blutprobe vom Arzt überprüft werden.

              • Sterilisation

                Sterilisation heißt die dauerhafte Empfängnisverhütung durch einen medizinischen Eingriff. Bei Frauen werden zu diesem Zweck die Eileiter abgebunden, durchtrennt oder mit einem Metallclip verschlossen, damit befruchtete Eizellen nicht mehr in die Gebärmutter gelangen können. Die Sterilisation kann nur bedingt rückgängig gemacht werden. Generell ist der Eingriff bei Männern (Durchtrennung der Samenstränge) unkomplizierter als bei Frauen.

              • T
              • Temperaturmethode

                Die Temperaturmethode ist eine nichthormonelle Verhütungsmethode, bei der man durch Messung der zyklischen Schwankungen der Basaltemperatur (Aufwachtemperatur) die fruchtbaren Tage im Menstruationszyklus der Frau abzuschätzen versucht.

              • Temperaturhochlage

                Innerhalb eines Zyklus wechselt das Temperaturniveau des weiblichen Organismus. In der ersten Zyklushälfte ist die Basaltemperatur etwas niedriger, daher wird diese Phase auch Tieflage genannt. In der zweiten Zyklushälfte um den Eisprung steigt diese um 0,2 bis 0,5 Grad an. Diese zweite Phase, die bis zur nächsten Menstruation andauert, nennt man Hochlage. Die Ursache hierfür ist das Hormon Progesteron, das in der zweiten Zyklusphase vom Gelbkörper produziert wird und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut anregt. Man geht davon aus, dass der Eisprung etwa zwei Tage vor dem Temperaturanstieg, bis zu einem Tag danach stattfindet. Wenn die Hochlage mehr als 18 Tage konstant bleibt und keine Periode einsetzt, kann man davon ausgehen, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Damit ist die Hochlage ein wichtiger Wert für alle, die eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege begünstigen wollen.

              • Testosteron

                Testosteron ist ein männliches Geschlechtshormon, das in kleinen Mengen auch im weiblichen Organismus eine Rolle spielt. Ein niedriger Testosteronspiegel kann die Libido (sexuelles Verlangen) einschränken, ein hoher Testosteronspiegel kann starken Haarwuchs oder unreine Haut zur Folge haben.

              • U
              • Uterus

                Der Uterus - zu deutsch die Gebärmutter - ist ein etwa sieben bis acht Zentimeter langer, birnenförmiger Muskel, in dessen oberes Ende die beiden Eileiter münden. In der Gebärmutter reifen befruchtete Eizellen zum Embryo heran.

                • V
                • Verhütungspille

                  Die Verhütungspille ist ein hormonelles Verhütungsmittel in Tablettenform. Sie schützt gegen eine ungewollte Schwangerschaft, indem sie den Eisprung hemmt, den Schleimpfropf im Gebärmutterhals für Spermien undurchdringbar macht und den monatlichen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut unterdrückt.

                  • W
                  • Wechseljahre

                    In die Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, kommen Frauen zwischen 40 und Mitte 50. Mit nachlassender Aktivität der Eierstöcke sinkt die Hormonproduktion, bis keine Eizellen mehr heranreifen und der Zustand der Unfruchtbarkeit erreicht ist. Dieser Prozess löst häufig körperliche oder seelische Beschwerden unterschiedlicher Ausprägung aus, die mit Einnahme von künstlichen Hormonen gelindert werden, aber auch gravierende Nebenwirkungen haben können.

                    • X
                        • Y
                            • Z
                            • Zykluskontrolle

                              Unter Zykluskontrolle versteht man die Auswertung des Zyklus nach den Regeln der symptothermalen Methode. Mit dieser Methode werden die entscheidenden Symptome erfasst, die zur Feststellung des individuellen Fruchtbarkeitsstatus benötigt werden.

                            • Zervix

                              Der Gebärmutterhals wird auch Zervix genannt. Er stellt die Verbindung zwischen Gebärmutterkörper (Corpus uteri) und der Scheide (Vagina) dar.

                            • Zyste

                              (Eierstock-)Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlkörper, die. u.a. durch Hormonschwankungen entstehen können. Da sie selten Beschwerden verursachen, werden sie oft erst bei der ärztlichen Kontrolluntersuchung entdeckt. Die meisten dieser Eierstockzysten sind harmlos und bilden sich von selbst wieder zurück. Eierstockzysten können aber auch ein Zeichen für bösartige Erkrankungen sein und bedürfen daher einer gynäkologischen Abklärung.

                            • Zyklus

                              Der Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Monatsblutung und endet am Tag vor der nächsten Menstruation. Während dieser Zeit verändert sich die Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut und synchron dazu reift eine Eizelle heran. Normale Zyklen dauern 23 - 35 Tage. Während Deines Zyklus spielen zwei Hormone eine entscheidende Rolle. In der ersten Zyklushälfte (Periode und Follikelreifung – vom ersten Periodentag bis zum Eisprung) beherrschen Östrogene die Szene. Östrogen trägt dazu bei, dass die Schleimhaut in Deiner Gebärmutter wächst, besser durchblutet wird und ausreichend Nährstoffe enthält - optimale Bedingungen für das Wachstum eines befruchteten Eis. Bei hohem Östrogenspiegel bildet sich der weißlich-trübe Zervixschleim, in dem Spermien lange überleben und besonders gut vorwärts kommen. Am Ende dieser Phase wird die reife Eizelle aus dem Eierstock ausgestoßen, von wo aus sie in den Eileiter gelangt. Dieser Vorgang wird als Eisprung (Ovulation) bezeichnet. Sobald das Ei freigesetzt wurde, bewegt es sich den Eileiter entlang in Richtung Gebärmutter. Die Eizelle kann bis zu 24 Stunden überleben, die Überlebensdauer der Spermien liegt in der Regel zwischen 3 und 5 Tagen, weshalb Du an den Tagen vor dem Eisprung und am Ovulationstag selbst besonders fruchtbar bist. In der zweiten Zyklushälfte (Gelbkörperphase – vom Eisprung bis zum Beginn der Periode) übernimmt Gestagen das Zepter in Deinem Hormonhaushalt. Nach dem Eisprung verursacht das erhöhte Gestagen einen kleinen, aber deutlich erkennbaren Anstieg Deiner Basaltemperatur. Während der leere Follikel der nicht befruchteten Eizelle schrumpft, sinken die Östrogen- und Progesteronspiegel ab. Durch den veränderten Hormonspiegel beginnt sich die dicke Gebärmutterschleimhaut abzulösen. Sie wird dann vom Körper ausgestoßen. Deine Periode setzt ein, und Dein nächster Zyklus beginnt. Diesen Prozess kann man anhand der Körpertemperatur minutiös abbilden. Das ist die Erfolgsformel von LADY-COMP®/pearly®.

                            • Zyklusphasen

                              Bei der natürlichen Zykluskontrolle wird der Zyklus in drei Phasen eingeteilt:
                              1. Die unfruchtbare Zeit am Zyklusanfang
                              2. Die fruchtbare Zeit (das fertile Fenster) in den Tagen um den Eisprung herum
                              3. Die unfruchtbare Zeit in der zweiten Zyklushälfte, nach dem der Eisprung.

                              Eine erfolgreiche Befruchtung ist nur möglich, wenn genau im fertilen Fenster Geschlechtsverkehr erfolgt. Zur Schwangerschaftsvermeidung gilt das Gegenteil: Im fertilen Fenster müssen bei Geschlechtsverkehr Barrieremethoden verwendet werden, um die Befruchtung einer reifen Eizelle zu verhindern.

                            • Zervixschleim

                              Der Zervixschleim ist ein Sekret, das durch Drüsen im Gebärmutterhals gebildet wird. Im Laufe des Zyklus verändert sich seine Beschaffenheit: An unfruchtbaren Tagen ist er zähflüssig und verschließt den Muttermund. An den Tagen um den Eisprung herum wird der Schleim dünnflüssig und ermöglicht ein Aufsteigen der Spermien in die Gebärmutter.

                            LADY-COMP® Zyklus-Computer sind Produkte, die seit 1986 in Deutschland entwickelt und hergestellt werden. Ihre Sicherheit wurde wiederholt in anerkannten klinischen Studien bewiesen. LADY-COMP® und pearly® werden aktuell in 35 Ländern vertrieben und von Millionen Frauen erfolgreich eingesetzt. Lerne jetzt die ganz große Freiheit kennen. Mit natürlicher Zykluskontrolle powered by LADY-COMP®.